Die Mär von Kathy Mc O. und John Ó T.

Foto Maya Fritze

Von schroffem Fels und dem Endlosen

Die Mär von Kathy Mc O. und John Ó T.

Gehört, recherchiert und vorgetragen von K.E. Surra

 

Es war einmal im wilden Westen ein Pärchen von furcht- und ruchlosem Tun. Kathy Mc O. und John O´ T. waren ihre Namen. Eingetragen in das Gedächtnis einer Welt, in der Recht und Gesetz Willkür und Anarchie hießen. Eine Welt, die nicht vergessen kann. Endlose Steppen und schroffe Felsnadeln unter einem ewig blauen Himmel. Nicht ganz das Blau, das jene kannten, die noch den Himmel gesehen hatten, der unsere Erde überspannte. Kathy Mc O. und John Ó T. kannten die gute Gaia nur aus Erzählungen der ganz Alten. Und die kannten es nur durch das Weitergeben von Erinnerungen, die schon alt gewesen waren, als die Besiedelung dieses Planeten begonnen hatte. Sie Beide waren gänzlich Kinder dieser neuen Welt.

Die Waffen ihrer Wahl waren die brandneuesten Photonen- Perkussionspistolen der Derringerklasse.

Ihre Kugeln waren Wagemut und Kaltblütigkeit.

Sie verbreiteten Angst und Schrecken unter den Viehdieben von Farmern im Frontierland, westlich vom Mississippi und anderem Gesindel von dem noch berichtet werden wird.  

Das war so, weil sie eine Rechnung offen hatten und die mussten sie begleichen. Denn Kathy und John waren nicht immer berüchtigte Outlaws gewesen. Sie stammten aus einer langen Reihe von Abenteurern, die sich in neue Welten und unbekannte Gefahren begeben hatten, um das Glück zu suchen, aber meistens einen frühen Tod fanden.

Da sie aber oftmals Neuland betraten, starben sie zumindest Tode, die zuvor niemals ein Mensch gestorben war und schrieben ihre Namen in den Sand der Geschichte ein.

Diese Frauen und Männer folgten der Neigung ihrer Herzen, in der die Neugierde alle anderen Regungen übertrumpfte.

Kathy und John trugen keine Raumanzüge mehr, sondern die Kleidung der einfachen Leute, als ihr Leben begann, denn ihre Eltern waren arme Schlucker. Kathy begann dieses Leben in einer Schublade, die ihr als Wiege diente. Die Sterne, die durch ein Loch im Dach der kleinen Hütte hineinlugten, lullten das Mädchen in den Schlaf.  John schlief auf Stroh im Pferdewagen seiner Eltern. Das Holpern der schweren Räder auf dem staubigen, unebenen Weg war seine Einschlafmelodie.

Beide verloren früh ihre Mütter und liefen hinter ihren Vätern her, die ihrerseits dem Glück hinterher jagten.

Kennen lernten sie sich, da konnten sie schon lange laufen, mit sechs Jahren, vielleicht. Beide mit ihren goldsüchtigen Vätern auf einem Treck nach Traumland unterwegs, schlossen schnell Freundschaft und waren bald unzertrennlich. Das Leben war hart und die Kost karg gewesen. Hinter den Wagen hatten sich die Kinder eine eigene Welt zusammengebastelt, in der es kein Gold gab und keine Sorgen. Dachten sie zurück an diese Zeit, waren es Erinnerungsfetzen von ausgemergelten Erwachsenen und ausgezehrten Kindern, die sich im Kreis der zerfledderten Wagen versammelten, die Köpfe gesengt, die Hüte in den Händen, die dünnen, schmutzigen Hände um ein Gesangsbuch gekrampft oder an eine leere Hoffnung, Gebete murmelnd, Sonntagsmesse. Schöne Stimmen mit traurigen Untertönen. Gemeinschaft. Man hielt sich an den Händen.

Warme Abende am Lagerfeuer, die Gesichter von einem Schimmer und einer Hoffnung, die so fantastisch war wie die Geschichten von Gold und Reichtum es schon immer gewesen waren. Wer schon länger lebte, hätte ahnen können, dass es wie immer war. Einige wurden reich und viele wurden es nicht.

Die Kinder waren noch nicht lange genug in diesem Weltenrund, um das zu verstehen. Sie glaubten noch an alles, was man ihnen versprach.

Es waren Tage der Last aber auch Tage einer Freiheit, die schon Gold genug war für Manchen.

Frauen und Männer, die auf Pferden den großen Herden hinterherjagten. Sie hatten von den Fehlern, die auf der Erde gemacht worden waren gelernt und ließen das Ausrotten. Die Kinder saßen manchmal vorne im Sattel eines dieser tollkühnen Jäger. Der Wind in den Haaren, die Geschwindigkeit des Rittes, das Glück.

Die Spiele im hohen gelben Gras, das ausgelassen Baden in wilden, kalten Flüssen, das Lachen der Erwachsenen, die sich nur noch ferne an die eigene Kindheit erinnern konnten und in diesen Augenblicken doch wieder diese Freiheit spürten.

Die Kinder spielten mit den Kindern der anderen Reisenden und wurden halbwegs von deren Familien adoptiert, die Mitleid mit diesen Mutterlosen Geschöpfen hatten. So waren sie der Nutzlosigkeit der eigenen Väter zum Trotz, die sich den Träumen vom Traumland hingaben, behütet.

Das Leben war nicht reich, aber es reichte zum Leben,

Doch der Winter überraschte sie und Traumland war noch fern.

Der Treck musste bitter dafür bezahlen, dass die Technologie, die einst alle besessen hatten, die gemeinsam von der Erde zu dieser fernen Welt aufgebrochen waren inzwischen in der Hand weniger war.  

So mussten die meisten Menschen leben und sterben wir ihre Vorfahren Jahrhunderte zuvor. Und sie taten es auf dieser Reise einer nach dem anderen. Kälte, Hunger, Erschöpfung waren das Eine. Entsetzlicher noch wüteten die wilden Kreaturen, die mit dem Schnee und den Stürmen aus ihren tiefen Höhlen hervor krochen und ein übles Werk unter den Schutzlosen taten. Sie kamen im Schutz der Dunkelheit und der Schneestürme und wer sie Angesicht wurde hatte keine Gelegenheit mehr von ihrer Abscheulichkeit zu berichten.  

Das waren bittere Erinnerungen. Warum ausgerechnet sie beide überlebten, so dünn und winzig, das würde nie einer verstehen, der sie nicht kannte. Ihre Zähigkeit war es. Und ihr Zusammenhalt. Aber man kann auch das Gras essen und die Beere und das kleine Tier. Man kann von der Erinnerung zehren, von den Sternen kosten, den Träumen trinken.

Die Pferde starben, die Wagen blieben liegen, das ganze Hab und Gut gleich mit. Dann fielen die Menschen um, wie sie so vor sich hin trotteten, und niemand fand die Kraft sie aufzuheben. Oder sie blieben einfach schlafend. Keiner vermochte sie zu wecken. Da half kein Rütteln und Schreien mehr.  

Als sie schon glaubten, es würde keine Gnade geben und sie müssten alle sterben, drangen Lichter durch den dichten Nebel, den heulenden Sturm und das Wetter legte sich zur Ruh. Sie hatten die warme Zone erreicht, in der die Technologen lebten. Das Gras wogte Golden, die Sonne schien warm und das Glück schien wieder hold zu sein.

Die wenigen, die noch laufen konnten, umarmten sich und frohlockten, priesen einen Gott, der verschmitzt lächelte, ob der Leichtgläubigkeit seiner Schäfchen.

Es waren die Farmer, die ihnen die Augen öffneten, als die Verhungernden an ihren Grenzzäunen standen und sie auf diese das Feuer eröffneten.

John und Kathy hörten die Kugeln und sahen die Erkenntnis in Gesichtern, bevor sie sich aufbäumten und zu Boden sanken. Wie hätte man das vergessen können. Das war schon schlimm genug, aber den Schmerz, den vergaßen John und Kathy auch nicht, und das wussten sie schon, als sie noch im hohen, gelben Steppengras lagen und die anderen sterben sahen, wie Menschen eben sterben auf Io- C, im siebten Sternennebel der A- Klasse.

Kathy und John starben nicht. Sie wurden nur schwer verwundet.

Jeder fing sich eine Kugel ein, die sie einfach in ihren Körpern ließen. Zur Erinnerung. Sie ahnten nicht, dass ihnen Gelegenheit zur Erinnerung gegeben werden würde. Oder zur Rache. Die Farmer und ihre Spießgesellen machten sich nicht die Mühe, nach den Erschossenen zu suchen und fanden deshalb auch die Verwundeten nicht. Es war egal. Die Lebensfeindliche Natur würde ein Ihriges tun, wie immer in solchen Fällen und die Knochen der Toten mochten unter der sengenden Sonne bleichen wie viele zuvor.

Doch Kathy und John starben nicht.

Da lagen sie und schauten in diesen endlosen Himmel. In dieses Blau, das ihnen Himmel war. Die Wolken zogen, die Zeit entpuppte sich als ungerade Metapher in einem kosmischen Sturm. Ihre Hände berührten sich an den Fingerspitzen und die Nacht zog herauf. Die beiden Monde warfen ein fahles Licht zu ihnen hinab. Ein Schiff zog durch das Grasmeer und nahm sie auf.

Die KI, die das Schiff steuerte rettete die Kids und war froh, dass sie nicht mehr alleine war in dieser harten, gemeinen Zeit. Vor langer Zeit war sie Teil der ersten Expedition gewesen und seitdem schien unendlich viel Zeit geflossen zu sein. Einsame Zeit.

Sie nähte Wunden, nährte die Verhungernden, kleidete sie in die Kluft ihrer eigenen toten Gefährten, die vor der einsamen Zeit auf ihr gereist waren. Sie erzählte den Kindern von den Tausend Wundern, den geheimen Quellen, den silbernen Flüssen und der Rache, die sie erfüllen müsste, für die, die hinterrücks ermordet gestorben waren, gleich denen, die heute den Abend nicht mehr gesehen hatten.

Kathy und John überwanden den Schmerz, die Trauer, das Leid. Sie gediehen auf diesem Schiff aus einem untergegangenem, goldenen Zeitalter.

Während die KI auf einer Harfe spielte, übten die Kinder das Schießen mit alten Waffen von der Erde. Sie wurden besser und schließlich virtuos. Nicht nur im Schießen von Kugeln, auch im Dichten, Rezitieren und in der Kunst der Sushi- Zubereitung.

Sie fühlten es in ihren Knochen, wenn sich die Kugeln bewegten, dass sie noch nicht genug geübt hatten. Doch eines Tages war dieses Gefühl verschwunden und der Gewissheit gewichen, dass sie es mit ihren Feinden aufnehmen könnten.

Dem Club aus alten Farmern, die die Gegend tyrannisierten und ausbeuteten. Deren Macht sich doch alleine aus der gestohlenen Technologie speiste, die einst allen Pionieren gehört hatte.

Als sie an diesem Morgen vor den Spiegel traten und endlich in die Kleider passten, die ihnen die KI vor vielen Jahren verpasst hatte, hatte diese Tränen in den virtuellen Augen und Stolz presste ihre Brust zusammen.

Kay und John probierten ihre neuen Waffen aus und fühlten ihr Gewicht angenehm in den Händen.

Sie musterten sich, als hätten sie sich nie zuvor gesehen und was sie sahen, gefiel ihnen durchaus.

Kay lächelte verschmitzt, John lächelte verwegen zurück.

Die KI hatte noch für jeden von ihnen einen Kommunikator in Form einer Taschenuhr als Geschenk eingepackt. Mit diesen Geräten konnten sie Verbindung halten. Untereinander und mit dem Schiff.

Sie wirbelten ihre Pistolen herum, steckten sie in die Holster und die Taschenuhren an ihren Platz, bedankten sich artig bei der Ki, so, wie sie es ihnen beigebracht hatte und entließ sie in ihre erste Mission.

Die Sonne stand hoch im Mittag, als die ersten Viehdiebe von Farmer auf den Knien lagen und um ihr Leben winselten. Ein heftiges Feuergefecht, ein regelrechtes Shootout lag hinter ihnen. Den Vorschlag eines ehrlichen Duells hatten die Unterhändler noch mit einem Kugelhagel erwidert. Die Antwort hatte ihnen nicht gefallen.

Noch hatten die beiden ein weiches Herz. Doch sie erinnerten sich daran, dass diese Bande kalt und hinterrücks alles ermordet hatte, was sie geliebt hatten.

Die Sonne blendete die Schützen, doch Kay zog ihren Taschenspiegel und blendete zurück. Sie schossen und sprangen wie die Hasen. Sie waren wendig und schnell. Die Viehdiebe von Farmern hatten keine Chance. Auch, wenn ihre Tricks dreckig waren, und ihre von Kautabak gelben Finger die Abzüge drückten, so fest sie vermochten, so waren sie doch zu langsam für die, die noch nicht sterben wollten, weil ihr Leben gerade erst begonnen hatte.

Es war wie ein Tanz, den Joh und Kay tanzten. Die KI holte ihre alte „ex- Carrodus“ aus der Geigentasche und spielte eine Carmagnole zu diesen Taten.

Sie wussten, dass andere kommen würden und der Rundgesang der Rache nun eröffnet war.

Das war natürlich ein Unterfangen, das nur auf eine Weise enden konnte. Joh und Kay pusteten den Rauch von ihren Colts und stellten die Faser auf Null. Sie betrachteten nicht ohne Stolz ihr Werk und fühlten nur ein wenig dieses Loch, das nun in ihrer Seele wachsen würde, mit jedem neuen Tag.

 

Doch als sie sich ihre Blicke kurz trafen und sich dann flackernd zu Boden richteten, da ahnten sie, dass es ein steiniger, trockener Pfad ins Gebirge war, den sie betreten hatten. Voller spitzer Felsnadeln, hinauf zu einem Gipfel. Und dahinter kam nur ein tiefer Abgrund. Über ihnen leuchteten die Monde violett im Licht der Bordlampe des Schiffes, dem sie noch keinen Namen gegeben hatten.

„Violet Moons Night.“ „Ein schöner Name.“ „Klingt wie violent Moons Night.“ „Passt auch.“

„Vimoni.“ „Ein Spitzname. Toll“

„Still Schiff, schlaf! Morgen gibt es eine Taufe.“

Kay setzte sich in eins der Fenster und schaute auf die Grassteppe hinab, über die sie hinweg schwebten. Ohne Licht, unerkannt, hoffentlich noch lange unentdeckt. Der Morgen würde ihre Taten sichtbar machen. Warum nur war ihr so kalt ums Herz? Sie schaute zu John hinüber, der eine Hand auf ihre Schulter legte. „Wir hätten so vieles sein können, wenn wir uns nicht gekannt hätten. Jetzt sind wir das.“

„Ja, jetzt ist es so. Es fühlt sich seltsam an. Nicht so, wie ich gedacht hätte, dass es sich anfühlen müsste.“

„Wir können nicht zurück.“ Sie legte ihren Kopf auf die rechte und die linke Schulter und ließ den Nacken knacken. John rückte sie ein wenig zur Seite und setzte sich neben sie. Dann falteten sie ihre Hände, wie sie es gelernt hatten und beteten für die Seelen. Die KI war ganz still, denn das verstand sie nicht. Das war ihr zu mystisch. Aber sie respektierte diese seltsamen Rituale, die ihr niemand in die Schaltkreise geschrieben hatte. Morgen würden sie die Pistolen putzen und Pläne machen. Heute zündeten sie ein Kerzchen für die an, die schon lange im Gräsergrab lagen.

Foto Maya Fritze
Kathy hatte da diese verrückte Idee. Foto Mika Fritze

Kathy und John mischen sich beim Dias de los Muertos unter das Volk, um einen alten Feind aufzuspüren. 

 

Sie hatten gerade von ihrem ersten Schootout erholt und versuchten noch zu verstehen, was geschehen war, da meldete das Schiff "Vimoni", dass es einen Funkspruch zwischen zwei üblen Burschen abgefangen hätte, die beide für ihren Erzfeind den Viehdieb von einem Farmer Wilson Scott arbeiteten. An ihn heran zu kommen schien unmöglich. Denn er hatte sich wegen all der üblen Dinge, die er getan hatte in einer burgartigen Festung verschanzt. Doch zwei seiner Spießgesellen wollten sich mit anderen Spitzbuben in der fernen Stadt Silvertown treffen. Erregung erfasste das ganze Schiff und seine Besatzung. Die Beiden schafften es kaum, ihre Eier mit Speck zu vertilgen, so laut schrillte das Schiff immer wieder vor Aufregung. Endlich fand John den Ausknopf und gab Kathy Raum zum Nachdenken, während sie aus ihrer Blechtasse den schwarzen Kaffee schlürfte, den das Schiff zubereitet hatte.

Die Ki löste sich vom Schiffsrumpf und setzte sich neben die beiden Pistoleros.

"Was wollt ihr auf eurer Beerdigung tragen?"

"Egal, Hauptsache, es ist schwarz."

Kathy lächelte, denn plötzlich war da diese Idee in ihrem Kopf. Die Idee, wie sie unbemerkt in die Stadt gelangen konnten. Denn die Drohnen des verfluchten Viediebes von einem Farmer, den sie erledigt hatten, als er auf sie schießen wollte, hatten ihre Konterfies in den Orbit gepostet und deshalb zierten ihre hellen Köpfchen jetzt jeden Steckbrief von Ohio II bis zur Westküste.

Doch da man den 2. November 1800 nach Zeitrechung alter Einsteinrosenrechnung schrieb, konnten sich John und Kathy in die Maske von Allerseelen kleiden und ins Getümmel des quirligen Festes zu Ehren der Toten stürzen. Wenn das nicht passend war, wusste Kathy auch nicht weiter.

Die KI holte ein Taschentuch hervor und tupfte sich eine Träne aus den Augen. "Ich bin so stolz."

Dann malte sie den Kindern der Rache neue Gesichter. Sie schauderte ob ihres Werkes, wusste aber, dass es für einen unheiligen Zweck war und war es zufrieden. Sie war das Schwert und sie war der Stachel.  

„"Mein ist die Rache." Gott sprach es, doch ihr tut es."

Dann zogen sie passende Kleidung aus dem großen Arsenal an Abgetragenem. Die KI wollte niemals über die ehemaligen Träger dieser prachtvollen Kleider und Roben, Anzüge und Kostüme sprechen. Zu groß schien der Schmerz über einen Verlust, den eine KI doch gar nicht fühlen sollte. 

Doch sie tat es und John und Kathy waren zu gut erzogen, um in sie zu dringen. 

Das Schiff spielte eine Trompetenfanfare zum Abschied, die aus irgendeinem alten Film von der Erde stammte, in dem irgendjemand einen Bill töten wollte. Es war ein erhabenes Stück und spülte den nötigen Mut in die Adern von Kathy und John, die auch jemanden töten wollten, obwohl es ihnen nicht gefiel.

John pfiff die Melodie, als sie aus dem Fester auf die näher kommende Ansiedlung zu schwebten. Unsichtbar für jeden Beobachter, den Schutzschild und die Erfassungsabwehr auf Hab Acht.

Kathy summte die Melodie und fiel geistesabwesend in das Lied mit ihrer schönen Sopranstimme ein.  

Das Schiff brachte sie nahe genug an die Stadt heran und mischte sich dann unter die anderen Schiffe, die auf dem park and ride or fly standen. Unsere Revolverhelden fühlten die Waffen an ihren Körpern und die Sicherheit des Partners, auf den sie sich hundertprozentig verlassen konnten.

Etwas in ihnen war freudig und etwas war ängstlich. Sie trugen Blumen im Haar und am Hut.

Schwarz war ihre Kleidung, grün gestreift Johns Hose, Rot Kathys Oberteil. Das war kein Totenhemd, kein Kleid für die Gruft. Das war kein Tag zum Sterben, auch wenn die Toten unter ihnen wandelten.

Doch zwei standen auf ihrer Liste, die bis zum Abend nicht mehr atmen sollten.

Zwei fiese, struppige Kerle mit finsteren Augen, die Furchtbares gesehen hatten. Erst in den25 Jahre- Kriegen, dann in den Schlachten am Creek, letzhin als schurkische Handlanger des Großmeisters aller Viediebe von Farmern. 

Im Licht des Tages stapften sie durch die Stadt und schubsten jeden aus dem Weg, der ihnen zu nahe kam. Rücksichtslos gegen Greise, Damen und Kinder gleichermaßen. Nur vor den großen Burschen und den Schießwütigen Frauen ließen sie ab, denn die beiden waren nicht nur hundsgemein, sondern obendrein auch noch feige.

Die Stadt war ein Hexenkessel. Voll von fremden Volk aus allen Richtungen jenseits und diesseits der Berge. Händler, Gaukler, Possenreißer verdingten sich ihr Geld nebst Beutelaufschneidern, Habenichtsen und Tunichguten.

Und mitten darinnen in all dem bunten Treiben John und Kathy in ihrer schönen Maskerade.

Sie fielen nicht auf, denn die meisten die hier feierten und arbeiteten hatten es ihnen gleich getan und sich bemalt, maskiert, versteckt.

Die Beiden aber schauten sich voller staunengroßer Augen um, denn sie kannten nur das ärmliche Dorf aus dem sie kamen, nur den Treck, und dann nur das Schiff. Das war doch einmal etwas anderes. 

Sie wollten so vieles anfassen, kosten, probieren. Aber sie hatten eine Liste, einen Plan und die KI im Nacken, die in ihre Ohren hauchte, welche Straßen sie entlang gehen mussten, um schließlich auf die beiden Scheusale zu treffen.

Dann, endlich, der Abend senkte sich schon zur Nacht und wurde nur von einem Feuerwerk erhellt, während sich Kathy und John zu fragen begannen, ob es nicht ein anderes Leben als das ihre gab, standen sie auf der anderen Seite einer Straße vis- a- vis mit dem Schurkentum.

Das Schiff keuchte. Es war noch jemand bei den Beiden, mit dem sie nicht gerechnet hatten.

Es war Wilson Scott. Der Oberschurke. Der Befehlshaber der Farmerarmee, die so schlimme auf ihr Konto schrieb, dass die Zeitungen es nicht glauben wollten und die Menschen es verdrängten.

Da stand er und sah sich das Feuerwerk an.

Kathy zog ihre Waffe, doch John senkte ihren Arm, denn er wusste, dass dies nicht der Tag war, an dem diese Rechnung bezahlt werden konnte.

Wilson war nicht allein. Zwanzig Mann zählte das Schiff über die kleine Drohne, die jeden ihrer Schritte überwachte.

Noch wägte Kathy ab, ob es sich nicht lohnen würde, ihr Leben für den Tod dieser Kreatur zu tauschen, da entschied das Schicksal für John und Kathy. Ein Umzug schob sich zwischen John und Kathy auf der einen Seite und Wilson und seine Leute auf der anderen.

Musik und Tanz, Fackeln und bunte Masken retteten den beiden das Leben und auch Wilson Scott, den Kathy schon in ihrem Zielfernrohr gesehen hatte.

Sie versuchte zwischen den springenden Menschen nach dem Mann zu spähen, den sie niemals vergessen würde, weil seine Kugel in ihrer Hüfte steckte. ER hatte sie auf ein wehrloses Kind abgeschossen und eines Tages würde sie silbern zu ihm zurückkehren. Entweder in sein Herz oder seine Stirn. Kathy war sich da noch nicht sicher.

John zog sie in die Menge und sie tanzten die Nacht hindurch durch die Stadt, als wären sie Kinder.

„An einem anderen Tag, in einer anderen Nacht“, dachte das Schiff und schaute sich das Feuerwerk an.

 

 

Sie leben noch. Foto Mika Fritze

Kathy und John treffen die große Hexe der Quantenphysik, die Königin der Nachtschatten und ihr eigenes Schicksal

 

Das Fest war ausgelassen und wild. Die Nacht war lau und hing voller Sterne. Die Galaxis war heute trotz der vielen Lichter am Boden gut zu sehen.

John pfiff das Lied und schaute auf Kathy, die selbst mit ihrer Totenmaske bezaubernd war. Sie schien den Blick nicht zu bemerken und dafür war John dankbar.

Die Anspannung der letzten Tage musste sich irgendwie Bahn brechen, denn das versprochene Blutbad unter ihren Feinden musste heute ausbleiben. So was kann schon ein Ärgernis sein. Wohin also mit all der Energie und was tun, um die Nerven zu beruhigen?

Kathy dachte genauso und lenkte John in die Mitte der Festivitäten, wo ein Tanz stattfand.

Sie hatten verlernt, wie man ausgelassen und gedankenverloren war. Doch die Musik griff nach ihren Füßen und zeigte es ihnen. Tanzschritte beherrschten die Beiden dank der KI vorzüglich. Nun füllten sie mit Leben und Leidenschaft, was ein kaltes Computergehirn auf dem Reisbrett für sie entworfen hatte.

Sie vergaßen die Schurken und die Nähe des Todes. Sie vergaßen die Kugeln in ihren Leibern und den Schatten der Trauer. Sie waren im Hier und sie waren für kurze Zeit ganz.

Die Nacht hätte ewig so weiter gehen können und die KI gab ihren Schützlingen gerne Raum und Zeit, denn sie war nicht so kalt, wie sie hätte sein sollen, weil sie nicht gänzlich künstlich war und die Liebe einmal ihr kaltes Neuronenherz berührt hatte. Und das war beinah so schmerzlich gewesen wie der Verlust, der darauf folgte. Seitdem hörte die KI Ennio Morricone bis die Tränen kamen. Aber nur die traurigen Lieder, die fröhlichen trafen sie nicht in ihr pulsierend  irisierendes Herz. Sie lehnte sich in dem bequemen Ledersofa zurück und betrachtete die Sterne und die Dunkelheit dahinter und schlief endlich ein. Etwas, das seit einhundert Jahren nicht mehr vorgekommen war. Und ihr Schlaf war tief und fest und traumlos.

In der Stadt aber tanzte man zu wilden Mariachi- Klängen und feierte die Fiesta mit Tech- quila aus Ionen, Kaktusschnaps und Seidenschirmchen.

Kathy und John tanzten durch die Straßen mit den anderen verkleideten Gestalten und fühlten sich ihnen verbunden. Die Lampions, die sich drehenden Feuerwerksräder, die Süßigkeiten in den Auslagen, die Girlanden verzauberten sie und machten sie unaufmerksam. Wer wollte es ihnen verdenken. Waren sie zum ersten Mal in ihrem Leben unbeschwert. Doch das sollte nicht lange anhalten.

Die Beiden merkten nicht, dass sie in dunklere Gassen liefen, dass die, denen sie gefolgt waren sich zerstreuten, jene, die gerade noch mit ihnen gelacht hatten in noch dunkleren Orten verschwanden.

Die Musik war plötzlich fern, das Licht und das Lachen drangen nicht bis zu diesem toten Winkel hin.

Als Kathy und John es bemerkten, war es zu spät.  Die KI verschlief das, was folgte und würde es sich niemals verzeihen. Doch bereuen ist nicht verhindern.

Unsere Helden hielten den Atem an, spürten die Gefahr, fühlten es auf den Härchen ihrer Arme, die sich aufrichteten, noch ehe sie die Stimme hörten, ehe sie die Gestalten sahen, die sich jetzt aus den Schatten lösten. Die Gesichter zu grausigen Schädeln gemalt, die Körper mit schwarzer Tinte verziert, die Hände bewaffnet und blutrot vom vielen Töten.

Sie ließen das Blut ihrer Feinde einfach auf den Handrücken trocknen und trugen deshalb den unheimlichen Namen:  La Brigada de Sangre de nuestros  enemigos. Die Bande des Blutes unserer Feinde, was nur halb so schön und erschreckend klang, wie Kathy fand.

Sie erkannte, was sich da vor ihnen auftat, denn die Zeichen waren eindeutig, wie das Versprechen ihres Todes, denn niemals ließen die Brigada einen Feind entkommen. Waren sie denn Feinde?

Bestimmt, denn die Brigada stand für nichts, das gut war, auf dieser Welt. Sie hatte einen eigenen Weg gefunden, den Technologieraub und den damit einhergehenden Verlust von Zivilisation und Sicherheit zu verarbeiten und zu überwinden. Aus Ausgestoßenen waren wilde Horden geworden, die eine ganze Region mit Angst und Schrecken überzogen. Sie waren mindestens so verachtenswert wie die Technologieräuber und Viehdiebe von Farmern. Doch sie sahen besser aus.

Sie waren Witwen- und Waisenmacher, aber sie achteten auf ihren Stil und hatten ihren eigenen Kodex, auf den sie schworen, wie andere auf die Bibel. Hier würde ihnen keiner in den Rücken schießen. Sie würden von vorne kommen. Das war doch schon mal was.

Trotzdem standen Kathy und John jetzt Rücken an Rücken. Sie trauten niemandem, als sich selbst, nicht einmal dem Ehrenkodex von Schurken. 

Aber sie kannten jede Art von Outlawpack, welche jenseits der Rimberge ihr Unwesen trieb und wussten deshalb auch, was sie als nächstes erwartete.

„Es war schön, dich kennengelernt zu haben Kathy Mc O..“

John drückte Kathys Hand hinter seinem Rücken und sie erwiderte den Druck.

„Gleichfalls John Ó T.“

Lautlos waren die Bandas angeschlichen. Jetzt hob ein murmelndes Geräusch an. Unheimlich, was aus diesen Mündern kam. Dann verstummte es so plötzlich, wie es erklungen war.

Und da stand sie, die Königin der Nachtschatten und Todesboten. Im schönen Licht einer Laterne, die man ihr zu Ehren entzündet hatte, damit der Schatten, der sie war, vom Licht belebt werden konnte, gleichsam erweckt und zum Strahlen gebracht.

Schön war sie anzusehen und so tödlich wie die Viper im Sand. 

Ihr Lächeln war wie die sengende Sonne in der Todeswüste. Die Neigung ihres Nackens scharf wie die Schneide ihrer Machete. Ihre Worte wie tröpfelndes Gift. Warmherzig und doch kalt wie Eis. Wie das zusammen ging, konnte niemand sagen, aber wahrscheinlich hatte sie es ihrem Sprachcoach zu verdanken, der stets an ihrer Seite war und sich auch um ihre Haare kümmerte. Einen Mann mit solcherlei Talenten suchte man lange im Wilden Westen und die Suche musste vergeblich sein, denn es gab nur einen wie ihn. Ihn selber. Don Vigaro de Rojo Emanuelle Santa Cuauhtlatoatzin Vargas. 

So trat also die Königin der Bandas de la Sangre de nuestros enemigos ins Licht und machte die Beiden sprachlos ob ihrer Würde. Es war wie immer anders davon zu hören, als es zu sehen.

 

 

 

La Reina de los muertos und ihr gar nicht beängstigendes Lächeln! Foto Kerstin Surra

Kathy und John ließen sich nicht beeindrucken. Oder vielleicht zeigten sie es nur nicht. Das jahrelange Zen- Training mit der kalten, herzlosen KI zahlte sich aus. So dachten die Beiden und ahnten nichts von der schlafenden, träumenden KI unter dem Sternenhimmel. 

Sie hoben ihre Hände, um ihre Kampfbereitschaft zu signalisieren, in jeder Hand eine Waffe, Pistole und Säbel, Phaser oder Dolch. 

Sollten sie nur kommen! John und Kathy hatten sich vorgenommen, schön zu sterben, aufrecht und gemeinsam. Sie hatten ihre Herzen gestählt und ein letztes Gebet gemurmelt.

Die Tätowierten und die Brutalen machten sich ebenfalls kampfbereit. Duckten sich, brachten ihr Arsenal in Aufstellung und warteten nur auf ein Zeichen ihrer Königin. Doch diese wartete.

Schließlich, als die Spannung kaum noch auszuhalten war, hob sie die Hand, doch nicht zum Angriff, sondern zum Innehalt und trat in den Lichtkreis, so dass man ihre ganze Macht bewundern konnte.

Dann sprach sie mit tiefer, geheimnisvoller Stimme: "Ihr zwei, was wollt ihr in meinem Territorium? Seid ihr nur her zu kommen, um einen Ehrenvollen Tod zu sterben?"

Kathy nickte John zu, dass er das Reden übernehmen sollte, während sie weiter wachsam die Feinde beobachtete, bereit beim ersten Zeichen einer Finte los zu schlagen.

"Wir sind hier, um uns zu rächen. Mit euch hat das aber nichts zu tun. Wir suchen Wilson Scott, den Großmeister aller Viehdiebe von Farmern und seine Handlanger."

"Mit uns hat das nichts zu tun?" Der gefährliche Unterton war nichts gegen die plötzliche Bewegung, die die Königin auf John und Kathy zu machte. Das sah wirklich gruselig aus und ihr Gesicht veränderte sich für Sekunden. Das Lächeln darin war wirklich zum Fürchten und das sollte es auch sein. Die Königin hatte mit diesem Lächeln schon den ein oder anderen Feind ohne Zutun weiterer Maßnahmen getötet. Auf der Stelle und kaltlächelnd.

John und Kathy ließ es kalt und das wiederum beeindruckte die Königin. Sie fand die beiden irgendwie interessant und wollte noch ein wenig mit ihnen spielen.

"Nichts mit ihnen," wiederholte John unbekümmerter, als er es war.

"Dies ist meine Stadt und alles, was ihr hier tut, denkt und veranstaltet geht mich also etwas an und hat ipso facto mit mir zu tun."

"Dann tut es uns leid. Ändern werden wir unseren Wunsch nach Rache dadurch aber nicht. Sorry!" Kathy hatte jetzt genug von dem Vorgeplänkel und wollte ihre Fäuste schwingen lassen.

"Andererseits, ist Wilson Scott auch mir ein Dorn im Auge."  

Don Vigaro de Rojo Emanuelle Santa Cuauhtlatoatzin Vargas trat kurz und unauffällig an seine Königin heran und richtete ihr das Haar. Er hatte eine feine Antenne dafür, wenn seine so beherrscht wirkende Meisterin innerlich aufgewühlt war. Das irgendjemand diese heftige Gefühlswallung bemerkte, suchte er zu verhindern, indem er die äußeren Auswirkungen so gut es ging bändigte.

Kathy wühlte wirklich etwas in der Königin auf. Sie war es nicht gewöhnt, dass man sich ihr wiedersetzte. Ja, dass man keine Angst vor ihr hatte, das kannte sie gar nicht. Schon als Kind und Tochter ihres mächtigen und Zornigen Vaters hatte sie Angst und Schrecken verbreitet, selbst in seinem harten, alten Herzen.  

Sie überlegte und endschied, die Sache erst einmal zu beruhigen, um sich das weitere Vorgehen genau zu überlegen. Einerseits konnte sie zwei so tüchtige Krieger auf ihrer Seite gebrauchen, andererseits war es für die Moral nicht gut, wenn ihre Autorität untergraben wurde. Sie beschloß dieses Problem zu lösen, wie sie es immer tat, wenn Gewalt nicht die erste Wahl war. 

Sie lud Kathy und John auf einen Tech- quila ein. 

Kathy und John sahen sich unschlüssig an. Sollte es denn heute gar zu keinem Gefecht kommen? Man konnte sich nicht allzeit auf eines vorbereiten und dann fand es nicht statt. Ein Tech- quila allerdings in Ehren, wer sollte den verwehren. Das gebot die Etikette der Höflichkeit. Sie entspannten sich also etwas, nahmen die Waffen auf Körpermitte und folgten der Königin durch die Gassen der Stadt, gefolgt von einem Tross aus Kampfstarrenden Ganoven bis sie zu einer verborgenen Tür hinter einem unscheinbaren Buschwerk kamen.

Weiter einen von Fackeln erleuchteten, irdenen Gang entlang, gelangen sie schließlich in einen Raum, der sie an eine Mariatchi Bar erinnerte.

Steinerne Wände, buntes Licht, ein langes Regal mit schillernden Flaschen, Ölgemälde von Kateen und Lamas, vier Jungs, zwei mit  Gitarren, die traurige Balladen sangen, eine lange, speckige Theke und ein Barmann im Unterhemd, mit Zopf, der ihnen auf einen Wink hin gleich ausreichend Tech- quila in kleinen Gläsern mit Schirmchen hinstellte. Die Schirmchen flogen aus der öligen Flüssigkeit, die Gläser wurden gehoben, das Salz auf die Zunge geleckt und die Kaktusfrucht ausgelutscht, ohne auf die kleinen, feinen Stachel zu achten, die erst schmerzten und dann das prickelnde Gefühl auf der Zunge auslösten, die den Tech- quila zu etwas Einzigartigem machten. Von dem Spritzer Nanotechnologie einmal abgesehen. Die winzigen Nanopartikel, die sie über den Drink in sich einschleusten, würden sie zwar irgendwann umbringen, aber bei mäßigem Verbrauch würde das länger dauern, als ein gegenwärtiges Leben währte. Außerdem würde die Wissenschaft schon etwas dagegen erfinden, falls sich die Lebenserwartung sensibel erhöhen würde. Der Effekt aber trat schon nach Sekunden ein, und machte den Tod klein und unbedeutend. Da waren Farben und Lichtschliere und Töne. Trotzdem war man klar und konnte sogar schwere Maschinen führen, sofern man eine zur Hand hatte. 

Das war hier nicht der Fall und auch nicht nötig, weshalb man es sich mit einer zweiten Runde an einem der winzigen Tische gemütlich machte, um bei Nachos und Käse und Guacamole- Dip zu palavern. 

 

 

Don Vigaro de Rojo Emanuelle Santa Cuauhtlatoatzin Vargas, Friseur und erster Ratgeber der Königin der Nachtschatten und Todesboten bekommt eine Sinnkriese, als er den zweiten Tech- quila trinkt und die Geschichte von Kathy und John hört Foto von Kerstin Surra

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Neueste Kommentare

06.02 | 13:13

Liebe Frau Surra! Ihr Buch "Auf den Studen des Mondes" hat mich damals völlig verzaubert, nun habe ich über einen 2. Band erfahren! Wann wird dieser erscheinen?

...
04.09 | 11:40

muchas gracias Kerstin Surra y Mika Fritze por sus comentarios, ahora estoy en Greiswald con mi hija y nietos , vuelvo a Buenos Aires en una semana, Abrazos!!!

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21.03 | 10:52

Sollen wir in Krokodilfarm oder Palmenhaine investieren? Wäreme i n Köln

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10.07 | 13:17

Es gibt jetzt eine neue Seite mit Ölbildern auf meiner Literaturhomepage.

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