Herzlich Willkommen zu Ischimaya-Arts

Kurzgeschichten, in der Welt gesammelt, die ich besucht habe. Trauriges,Ironisches, Lustiges, Strandgut eben.

Poesie und Mehr

Herzlich Willkommen auf meiner Seite "Ischimaya"!

Wenn ihr Euch für Südamerika, Geschichten, Reisen, Fotos und Kunst interessiert, aber auch backen wollt und ein bischen Gärtnern, seid ihr hier genau richtig. Wenn ihr mehr sehen wollt schaut doch mal auf meine andere Homepage:

http://www.kerstin-surra.de

Da gibt es auch Infos, Presseberichte und Leseproben zu all meinen Büchern.

Weiter unten auf dieser Seite gibt es auch eine Leseprobe aus "Wir tranken aus einem goldenen Fluß" aus dem Kurzgeschichtenband "Junibrücken" Ein Urwaldkrimi. Einfach mal reinlesen.

Puppen aus Stoff leben in ihrer eigenen Welt und auf "Puppenwerkstatt"

Eine kleine Diashow aus Südamerika gibt es auch noch.

Oder eine Fotoreise durch die Welt? Warum nicht? Peru,  New York, Malta, oder eine Tour de France! und natürlich die schönen Seiten von Mallorca, Mexico, Indian Summer in Connecticutt und Maine, Kuba. Klar! Schon erledigt.  Bald folgen Argentinien und Rom. Barcelona! Wird erledigt, habt Geduld. Ganz viel England wird gerade gebastelt. Und eine kleine kostprobe aus der Kurzgeschichte "Disco in Cusco" aus "Junibrücken"

Es gibt eine komplette Geschichte "Nur die hohen Töne" und ein "Fotoalbum" mit Ölgemälden von mir auf der Seite "Ölbilder"

 

Viel Spaß wünscht Euch Eure
Kerstin Surra
Hier mit Guillermo Alio im Café Aleph, La Boca, Buenos Aires Wie ich den Tango suchte, und den Künstler Guillermo Alio traf mehr dazu auf der "Seite Buenos Aires"
Lesung Libresso
Lesung Cafe Expressionist
Lesung Rheinische Musikschule
Lesung im "Haus des Waldes"

Aquarellierte Reiseandenken

Mancher bringt Muscheln oder Steine mit nach Hause, wenn er sich auf Reisen begibt. Das mache ich natürlich auch und stecke sie schön beschriftet in Einmachgläser. Aber das reicht mir nicht. Es gibt doch nichts Schöneres, als die Bleistifte, Kreiden oder den kleinen Aquarellkasten auszupacken und eine stimmung, einen Moment oder eine Begebenheit auf Papier fest zu halten. Eine kleine Auswahl solcher Reiseandenken habe ich mit kleinen Texten unterlegt, die etwas über den besonderen Moment oder die Reise erzählen. Viel Spaß beim Ansehen! Und nachmachen!

Kleine Racker und Rabauken

Eine kleine Bildergeschichte mit Pastellkreiden und winzigen Texten bestückt, handelt von kleinen Rackern, Prinzessin und Rabauken. Ein Tag im Zoo. Kommt doch einfach mit und schmunzelt mit den Winzlingen, die einfach nicht still sitzen können.

Auf der Seite Puppenwerkstatt stelle ich Euch kleine Tänzerinnen und Prinzessinnen vor.
2. Lesung Goldmund
Lesung CDU Büro
Lesung in Gladbeck
Unter der Muren

"Spirit of Change"

Der Name ist Konzept. Dieser wunderbare Gospelchor unter der Leitung von Michael Hässler erschafft sich immer wieder neu. Ob in der Seeligenthaler Dorfkirche mit Schneehäubchen und Weihnachtsmarkt, Lieder zur besinnlichsten Zeit zu singen oder im Kölner Stadion in der Pause eines Footballspiels, ob in der Kölnarena Barbara Streisand beim Finale zu unterstützen oder dem "Lost an Found Orchestra" (Stomp) in der Philharmonie unter die Arme zu greifen, der Spaß steht immer im Vordergrund und kommt bei all den netten Sängern nie zu kurz. Seit sieben Jahren singe ich in dieser Chorgemeinschaft und könnte nicht mehr darauf verzichten.

Gospel und mehr. Musik ist Poesie.

Leseprobe aus "Junibrücken"

 

"Wir tranken aus einem goldenen Fluß"

Er hob das große, schmutzige Glas, betrachtete versonnen die goldene Flüssigkeit, die wie eine Woge gegen seine Hand schwappte, wie ein Schluck aus dem Fluß, der irgendwo dort draußen floß und alles Schreckliche und alles Schöne mit sich trug, das an seinen Ufern geschah und war.

 

Ein poetischer Gedanke. Ein kitschiger Satz.

 

Nein, es mußte Poesie sein, weil er nicht an Honig dachte, sondern an den Schlamm, der sich mit den Wassern eines Flusses mischte. Es waren erdige, ockerfarbene Gedanken. Ob die Dinge nun schön waren, oder häßlich, für ihn besaßen sie alle diese Poesie. Immer noch.

 

Alles war in diesem Glas. Die Träume eines ganzen Lebens.

Nichts war in diesem Glas als Alkohol und Fliegendreck.

 

Nick lachte darüber, dass er ein solches Klischee war.

Der Mann in der Bar am anderen Ende der Welt. Unrasiert und ratlos, den Alkohol in seinem Glas sinnend betrachtend, während dort draußen die Welt vor die Hunde ging. Was waren Menschen doch manchmal für nutzlose Wesen. Nein, falsch, meistens.

Sein Zynismus war nicht neu, abgestanden, schal. Doch hier hatte er frische Nahrung bekommen.

 

„Ach, was soll es“, dachte er, „heute muß eine Entscheidung fallen, sonst verfalle ich noch gänzlich diesem schrecklich billigen Zeug.“

Er hatte gehofft, dass ein kleiner Rausch die Gedanken zur Ruhe bringen könnte, die in seinem Kopf kreisten ohne zum Punkt zu kommen.

Nun hatte er den Punkt gefunden.

Er wußte nicht weiter, so einfach war das und so schwer einzusehen.

 

Er schluckte den brennenden Alkohol in zwei großen Schlucken hinunter. Es konnte nichts schaden, sich von innen und außen zu desinfizieren, wenn man an einem Ort wie diesem war.

Der Barmann nickte aufmunternd und wischte seine krummen Finger an einem schmutzigen Geschirrtuch ab. Man sah ihm an, dass er nicht sein ganzes Leben lang hinter einem Tresen gestanden hatte. Schwere Arbeit hatte diesen Körper verformt.

 

Nick betrachtete ihn, während der andere mit einem entrückten, traurigen Gesicht in den tropischen Regen hinaus blickte. Dicke schwere Tropfen fielen auf staubigen, roten Lehm und trommelten eine unruhige Melodie auf das Wellblechdach der Bar. Dachte er an die ausbleibende Kundschaft, das letzte verlorene Spiel seiner Lieblingsmannschaft, oder über sein Leben nach? Man hätte ihn fragen müssen, um es zu erfahren. Doch heute war Nick nicht auf der Suche nach Geschichten.

Heute ging ihm nur eine Geschichte im Kopf herum. Also noch ein Glas, um sie zu vertreiben oder in seinen trüben Tiefen endlich eine Lösung zu finden. In vino veritas. Und erst recht im Rum.

 

Hier hatten sie gesessen und getrunken, als sie das erste Mal gemeinsam aus dem Regenwald zurückgekehrt waren.

Sie hatten schon viele Reisen zusammen unternommen, er der deutsche Großstädter und Santos, der Freund aus Argentinien.

Waren auf Berge geklettert, hatten Gletscher bestiegen, Wüsten durchwandert. Doch niemals zuvor war Nick auf solch einem Fluß gefahren, hatte so einen Wald gesehen.

Als sie ihn überflogen und er sich von Horizont zu Horizont erstreckte, da war er ihm unzerstörbar vorgekommen. Ewig. Ein Wald, ein Fluss.

Der Amazonas.

Schon der Name löste romantische Zuckungen in ihm aus. Er war eben Schriftsteller durch und durch. Damals.

 

Im Amazonasbecken hatte er zum ersten mal aus dem Füllhorn getrunken, seine Phantasie endlich genug Nahrung bekommen, dieses nagende Hungergefühl gestillt, welches er sein Leben lang mit sich herum getragen hatte.

 

Ein Fluß, der sich durch Länder schnitt, einen Kontinent durchwurzelte, seinen Reichtum teilte und doch oft nichts ließ als ein karges Überleben.

Ufer, die sich in schwarze Silhouetten verwandelten, wenn die Sonne abrupt in Finsternis verschwand, aus einem grünen Paradies, ein Refugium der nächtlichen Geschöpfe wurde.

Die vielfach ihre Stimmen erhoben und in einen Chor aus Schreien, Krächzen und Grunzen einfielen.

Im Zelt zu liegen und dem zu lauschen!

Das Geräusch von raschelndem, verwesenden Laub unter schleichenden Tatzen, das Wispern der dicken Blätter, auf denen vielbeinige Wesen kratzend einen Tanz aufführten, in dem es um Leben und Tod ging.

Der dampfende Urwald, wenn der Regen verklang.

Spinnen, die in Blumen hausten, Papageien, die sich an Salzlecken labten und vielfarbig in den blauen Himmel stießen, die trägen Schuppen der Krokodile, kleine, harmlos wirkende Exemplare, wenn sie nicht ihre Mäuler aufrissen, um sie knallend über einer Beute zuschnappen zu lassen. Käfer, schillernd, seltsam, wie mit Perlmutt begossen....Fortsetzung folgt

Kerstin Surra

1.Lesung Cafe Goldmund
1. Lesung Libresso
3. Lesung Libresso
Lesung bei Kunst gegen Leerstand

Backen und Mehr

Ich finde die schöne Tradition des Fünf- Uhr-Tees-oder Kaffees einfach herrlich und erhaltenswert. Einfach mal runterschalten, ausspannen und genießen. Wie schön, wenn es dann noch etwas Selbstgebackenes gibt. Schmeckt doch viel besser als Gekauftes und du weißt was drin steckt. 

Auf der Seite Backe backe Kuchen gibt es einige meiner Lieblingsrezepte. Vielleicht auch mal etwas zum Kochlöffelschwingen.

Viel Spaß beim Nachmachen.

 

REISEN UND MEHR Ich heiße Kerstin Surra, bin Schriftstellerin und reise für mein Leben gerne. Von all den Orten an denen ich sein durfte, habe ich Fotos und Geschichten, Anekdoten und Erinnerungen mitgebracht und ganz viel Inspiration. Ich nehme Euch gerne mit auf die Reise und würde mich freuen, wenn ihr mir Eure Meinung schreibt.
Schreiben an ungewöhnlichen Orten Fotos v. Ralph Fritze
Auf der Seite Ölbilder, ja genau, da steckt ein Fotoalbum drin mit einigen meiner Machwerke zum Blättern und Grimeln
Vorbereitungen! An dieser Stelle einmal vielen Dank für die Möglichkeit an den tollsten Orten zu lesen. Euch Cafebetreibern, Musikschullehrerinnen, Kindergärtnerinnen, Ladenbesitzer/innen, Enthusiasten und Träumer. Ohne Euch ginge es nicht. Ihr schafft Raum, Ambiente und Herzliches Willkommen. Wir kamen, kommen und werden gerne kommen.

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Kerstin Surra | Antwort 10.07.2013 11.17

Es gibt jetzt eine neue Seite mit Ölbildern auf meiner Literaturhomepage.

Kerstin Surra | Antwort 19.03.2013 13.02

Eine neue Leseprobe auf einer neuen Homepage.

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Neueste Kommentare

04.09 | 09:40

muchas gracias Kerstin Surra y Mika Fritze por sus comentarios, ahora estoy en Greiswald con mi hija y nietos , vuelvo a Buenos Aires en una semana, Abrazos!!!

...
21.03 | 09:52

Sollen wir in Krokodilfarm oder Palmenhaine investieren? Wäreme i n Köln

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10.07 | 11:17

Es gibt jetzt eine neue Seite mit Ölbildern auf meiner Literaturhomepage.

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06.06 | 10:26

Rezept für Rosenblütensirup! Kann man sicher auch mit Rosen in anderen Farben herstellen, aber rosafarben sieht einfach toll aus.

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